Sie interessieren sich für Fotografie und die Kunst des Sehens? Dann sind Sie hier richtig.
Some posts and pages are available in English and German. I'll be glad if you enjoy my pages on photography.

8.
SEP

Ein paar Stare machen noch keinen Herbst, aber …

Abgelegt unter Lauschen, Schauen, Zwitschern | Trackback

… wenn es so viele sind, kommt schon Wehmut auf:

Starlings gathering II

Heute am Spätnachmittag bei uns in der Feldmark. Ein schönes Erlebnis mit der schwatzhaften Truppe.

Zur Flickr-Diashow hier entlang.

Infos zum Vogel und seinem Zugverhalten liefert Wikipedia.

2.
JUL

[german]Ungebetene Gäste sind manchmal willkommen[/german][english]Even uninvited guests can be welcome[/english]

Abgelegt unter Schauen, Schlendern, Zwitschern | Trackback

[german]Beim wohlverdienten Ausruhen vom anstrengenden Fotokurs im Tee- und Kaffeestübchen in Paderborn stellten wir fest, dass nicht nur die menschlichen Gäste den Erdbeerkuchen hervorragend fanden. Auch dieses Rotkehlchen wollte etwas für die lieben Kleinen mitnehmen. Auf unsere freundliche Ansprache hin kam es sofort herbei und fraß uns aus der Hand:

Robin Redbreast stealing cake

Schön, wenn auch mal 100 mm für die Orni-Fotografie ausreichen …

[/german]
[english]When we were relaxing in a Café in Paderborn after our demanding photography workshop today, we found that the local strawberry cake was a favourite with the local robin. When we spoke to it in friendly tones, it came to us immediately and took the cake from our hand and brought it home to his hungry offspring.

Robin Redbreast stealing cake

It was nice to find that in rare cases, 100 mm is quite enough for birdwatchers’ photographs …

[/english]

11.
JAN

Linktipp: Fotoberichte aus Feuerland

Abgelegt unter Schauen, Schlendern, Zwitschern | Trackback

Kurz zwischendurch möchte ich auf die naturkundlichen Berichte von fotografr.de hinweisen, die zur Zeit um seine Exkursion nach Feuerland und Patagonien kreisen. Besonders gefallen haben mir die Beiträge Eis I und Eis II und der über die Schwierigkeit, einen Adler zu fotografieren. Ach ja, Kormoranfotos gibts auch. Danke, 8mt, gerne mehr solche Berichte!

19.
JAN

Tauben im inneren Kreis

Abgelegt unter Schauen, Schlendern, Zwitschern | Trackback

Manche Reisende …

schneller, schneller ... schnell raus aus dem Tunnel

… haben es so eilig …

vorbeieilender Mensch los, los ...!

dass sie das Ungewöhnliche nicht sehen:

... im inneren Kreis Tauben ...

… die Tauben im inneren Kreis.

Ein merkwürdiges Phänomen. Ich ging an den Tauben vorbei und wunderte mich. Während ich schaute, gingen Passanten über die Platte und die Tauben wichen zur Seite aus. War es Zufall gewesen, dass sie sich vorher in der Mitte versammelt hatten?

Ein paar Minuten später kam ich zurück: die Tauben saßen wieder im inneren Kreis. Eine Versammlung von großer Würde und Ernsthaftigkeit. Auf der anderen Seite des Kreises stand ein junger Mann. Als ich fotografierte, trat er auf mich zu: “Warum stehen die Tauben in der Mitte, wissen Sie das?” Ich erzählte ihm von meiner Beobachtung. Wir überlegten, woran es liegen könnte. War es dort am hellsten? Am wärmsten? Am meisten Platz, um nach oben hin zu flüchten? Wir kamen zu keinem Ergebnis.

Zum Abschied sagte er: “Schön, dass es noch Menschen gibt, die hinschauen und an solchen Dingen nicht achtlos vorbeilaufen. Einen schönen Tag noch!”

21.
APR

Graureiher- und Kormoran-Kinderstube

Abgelegt unter Worte des Tages, Zwitschern | Trackback

Auf einer Radtour von Ludwigsburg in die Stuttgarter Innenstadt machte ich heute Station am Max-Eyth-See in Mühlhausen. Ich wusste, dass es dort ein kleines Naturschutzgebiet gibt, aber die Existenz dieser Kolonie aus Graureihern und Kormoranen war mir neu. Von einem warmen Sitzstein direkt am Ufer konnte ich in Ruhe den Horstbau der Graureiher beobachten (sicherlich 20 Paare). Das Balzen (falls man es so nennen kann) der Kormorane, die noch nicht ganz so weit waren wie ihre großen Nachbarn, bildete die Hintergrundmusik. Dazwischen in stoischer Ruhe einige Krähen, die wohl darauf hofften, sich den einen oder anderen wehrlosen Nestling zu krallen.

Ich verbrachte eine ganze Weile auf meinem Beobachtungsplatz, das Gesicht verbrutzelte langsam von der Mittagssonne, und fünf Zentimeter neben meinem rechten Fuß hockte ein dicker Frosch im Wasser, der mich weitgehend ignorierte. So ignorierte ich ihn auch und beschäftigte mich stattdessen mit den Graureihern. Schon immer fand ich sie elegant, aber noch nie konnte ich sie so nah beobachten. Zu sehen waren Eifersüchteleien, Äste herbeitragende und brütende Altvögel, und zuletzt auch Jungvögel. Sie sehen in halbwüchsigem Stadium besonders lustig aus, wie man auch auf einigen Bildern von Axel Horn erkennen kann, dessen Website ich soeben entdeckt habe (leider kann man die Fotos weder vergrößern, noch von einem Foto gleich zum nächsten weiterklicken … Die Fotoarbeiten sind aber sehr sehenswert).

Toll. Ich war begeistert. Wie auch von der Radfahrerei in der schönsten Frühlingssonne. So manche hübsche Ecke konnte ich entdecken in dieser zersiedelten Landschaft. Man muss sie schon eingehend erkunden, am besten per Fahrrad oder Fuß bereisen, um ihre verborgenen Reize zu entdecken. Darunter ein idyllisches kleines Tal, ein Tälchen vielmehr, aber ich verrate nicht, wo es liegt ;-). Und eben das kleine Vogelparadies am Max-Eyth-See.