Sie interessieren sich für Fotografie und die Kunst des Sehens? Dann sind Sie hier richtig.
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19.
SEP

Bin dann mal weg …

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Mache mich auf in die Berge, werd ein wenig dort rumkraxeln, die Sonne genießen, Handschuh und Mütze tragen üben und Blasen bepflastern. Vielleicht springen auch ein paar Fotos dabei raus!

Wir sehen, hören, lesen oder kommentieren uns wieder ab 30.9. Viel Spaß derweil mit der Fotografie und auch sonst!

9.
JUL

Berichte aus Arles

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Die Rencontres d’Arles Photographie – was ist das eigentlich? Foto-Festival mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Portfolio Reviews … und das alles in Südfrankreich, Licht und Sonne, Lavendel und Olivenöl, französische Töne und Klangfotografien

Les Rencontres d'Arles
Screenshot Rencontres-Website

Martin Storz vom Public Eye Blog war in Arles und hat in vier persönlichen, gut geschriebenen und illustrierten Beiträgen vom Festival berichtet (hier sein erster Beitrag, die folgenden findet ihr schon selbst). Er gibt uns einen Eindruck von Stimmung und Angebot, von Fotografen und Diskussionen, so dass wir selbst Lust bekommen, beim nächsten Mal hinzufahren.

Photo Workshops in Arles
Screenshot Workshop-Seiten

Wer war noch in Arles und kann berichten? Es ist ja grad erst die Eröffnungswoche vorbei – wer kennt Berichte im Netz über das Festival?

12.
MRZ

Portugal, wir kommen!

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Wie konnte das nur passieren: Grade noch “Nachtzug nach Lissabon” gelesen, und schon den Portugal-Urlaub gebucht. Hurra! Ironischerweise wird Lissabon in unserem Urlaub nicht vorkommen, weil wir nach Porto fliegen und uns dann mit dem Mietwagen in die Berge von Zentralportugal (bei Sernancelhe) aufmachen. Nach schätzungsweise vier Stunden geduldzehrender Fahrerei um etliche Kurven und über halsbrecherische Steigungen werden wir den letzten halben Kilometer “dirt road” zu unserer romantischen alten Mühle zurücklegen, die – wie bei Mühlen so üblich – direkt am Fluss liegt und schöne, ruhige Tage im portugiesischen Frühsommer verspricht. Das Abenteuer in der Pampa, wo wahrscheinlich kein Mensch etwas anderes als tiefstes Portugiesisches Platt spricht, wird bestimmt aufregend!

A propos spricht: Versprechen werden wir uns wohl häufiger, denn Portugiesisch können wir nicht, die in der ersten Euphorie eigens eingekaufte Sprach-CD mit Buch führt ein vernachlässigtes Dasein neben der Stereoanlage. Die ersten beiden Lektionen waren so abschreckend – “Was, und das sollen die Sätze sein, die da im Buch stehen? Nie im Leben!” –, dass ich mich davon erstmal erholen musste. Wahrscheinlich werde ich aber bald dran arbeiten, denn so völlig arglos und ohne Sprachkenntnisse fühle ich mich unwohl. Aber halt, da fand ich doch beim Blogging Tom einen Hinweis auf einen portugiesischen Sprachführer, der uns bestimmt gute Dienste leisten wird …

Hilfreich bei der Suche nach Unterkünften in diesem uns völlig unbekannten Land (na gut, J. war schon mal an der Algarve und in Lissabon) war uns das deutschsprachige Portugalforum, wo man Unwissenden gern gute Tipps gibt. Kürzlich gab es dort auch einen Link zu einer Galerie mit frischen Fotos aus der Algarve – die Fotos erzählen nun so gar nichts von der menschenüberlaufenen Küste, die ich mir bis jetzt vorgestellt habe. Na ja: beim Fotografieren heißt es eben: gewusst wie, gewusst wo und gewusst wann! Viel Spaß bei diesen Bildern!

Nachtrag: Sehr schöne Fotos aus dem Bezirk Viseu, also deutlich näher an unserem Ziel, gibt es von Dias dos Reis.

19.
JAN

Tauben im inneren Kreis

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Manche Reisende …

schneller, schneller ... schnell raus aus dem Tunnel

… haben es so eilig …

vorbeieilender Mensch los, los ...!

dass sie das Ungewöhnliche nicht sehen:

... im inneren Kreis Tauben ...

… die Tauben im inneren Kreis.

Ein merkwürdiges Phänomen. Ich ging an den Tauben vorbei und wunderte mich. Während ich schaute, gingen Passanten über die Platte und die Tauben wichen zur Seite aus. War es Zufall gewesen, dass sie sich vorher in der Mitte versammelt hatten?

Ein paar Minuten später kam ich zurück: die Tauben saßen wieder im inneren Kreis. Eine Versammlung von großer Würde und Ernsthaftigkeit. Auf der anderen Seite des Kreises stand ein junger Mann. Als ich fotografierte, trat er auf mich zu: “Warum stehen die Tauben in der Mitte, wissen Sie das?” Ich erzählte ihm von meiner Beobachtung. Wir überlegten, woran es liegen könnte. War es dort am hellsten? Am wärmsten? Am meisten Platz, um nach oben hin zu flüchten? Wir kamen zu keinem Ergebnis.

Zum Abschied sagte er: “Schön, dass es noch Menschen gibt, die hinschauen und an solchen Dingen nicht achtlos vorbeilaufen. Einen schönen Tag noch!”

28.
JUL

Ungewohnter Gast: Die reisende Kamera

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Jetzt ist sie bei mir: Die reisende Kamera. Ein wunderbares Projekt des Minolta-Forums, dem ich aus sentimentalen Gründen noch angehöre, seit ich vor gut drei Jahren begann, “ernsthaft” zu fotografieren. Meine Lernkamera war nämlich eine Minolta srt 101. Ein feinmechanischer Leckerbissen, der mich viel gelehrt hat, bis mir Lichteinfall im Sucher Kummer machte. Ich stieg auf eine etwas komfortablere, aber immer noch mechanisch-”analoge” Kamera um: die X-700. Sie hat mich lange begleitet und mit ihr bin ich in die tieferen Weihen der Fotografie eingestiegen. Beide Kameras habe ich noch, die erste aus sentimentalen Gründen, die zweite, weil ich sie wirklich noch ab und zu nutze. Mitte letzten Jahres bin ich nämlich auf eine digitale Spiegelreflex umgestiegen: die Olympus E-1 …

Aber zurück zum Projekt: Eine gute alte Spiegelreflex, die Minolta XG9, wurde Ende November 2005 auf die Reise geschickt, bestückt mit einem Agfa APX-100 Schwarzweißfilm und einem 50-mm-Standardobjektiv, wie auf dem Bild zu sehen. die Minolta XG9Jeder Teilnehmer hat für seinen Beitrag genau 1 (in Worten: ein) Foto zur Verfügung. Thema: “Heimat”. Er macht das Bild, schreibt darüber ein paar Sätze im zugehörigen Forumsthread, und gibt die Kamera (nach einem vorher verabredeten Plan) an den nächsten Teilnehmer weiter. Die Übergabe wird meistens ebenfalls im Bild festgehalten (natürlich mit einer anderen Kamera ;-)) und im Thread dokumentiert. Der Kamera liegt eine Anleitung und ein Ersatzfilm bei. Am Ende des Projekts werden die Fotos entwickelt, eingescannt und in einer Galerie im Minolta-Forum dokumentiert. Weiterlesen …