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15.
SEP

My Muesli

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Es soll ja unheilbare Nerds geben, die sich ihr Müsli per Internet zusammenstellen. Eine nette Idee eigentlich. Schließlich kann man so immer mal wieder andere Zutaten genießen,  muss aber nicht gleich ganze Packungen der einzelnen Zutaten einkaufen. Günstiger wird es dadurch höchstwahrscheinlich nicht. Mir schmeckt immer noch mein eigenes Müsli am besten. Variationen ergeben sich fast automatisch dadurch, dass mal die eine, mal die andere Zutat ausgegangen ist oder ich mich beim Einkaufen inspirieren lassen habe.

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Mein Zutatenpool besteht aus:

  • Mehrkornflocken und/oder
  • Haferflocken (sind günstiger, um Volumen zu produzieren, meistens nehme ich beides)
  • Hirse-Honig-Poppies oder Weizen- oder Dinkel- oder Amaranth-Poppies
  • Sesamsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • Haselnüsse, z.T. gehackt, z.T. ganz und/oder
  • Mandeln gehackt oder
  • Walnüsse gehackt
  • Rosinen (keine Sultaninen, die mag ich nicht) und/oder
  • getrocknete Aprikosen, ungeschwefelt und klein gewürfelt

Die Mischung rühre ich mit der Hand schön umeinander und fülle sie dann in mein 2-Liter-Müsli-Vorratsglas ab. Der Inhalt, wenn das Glas voll wird, reicht so etwa 2 Wochen für 2 Personen.

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Zur Zubereitung am Morgen gehe ich so vor:

  • eine Portion Müsli in ein Müslischälchen geben (2-4 Esslöffel pro Person, je nach Kohldampf)
  • mit wenig sehr heißem Wasser übergießen, so dass das Müsli in der Schale nicht bedeckt ist
  • stehen lassen, währenddessen duschen oder anziehen
  • frisches Obst darüberschneiden, dann sieht es so aus (hier die 2-Personen-Wochenend-Version: ja, wir sind gierig :-)):

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  • erst kurz vor dem Essen (falls es noch Verzögerungen gibt) gebe ich Joghurt dazu, am liebsten Andechser natur 1,8 %, und zwar gerade so viel, dass das Müsli beim Umrühren schön mit Joghurt umhüllt ist, aber nicht flüssig wird. Das hat den Vorteil, dass das fertige Müsli durch den kühlschrankkalten Joghurt nicht wie ein Eiswürfel im Magen liegt, was erstens gesund und zweitens, besonders in kühleren Jahreszeiten, sehr angenehm ist.

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  • Zum Schluss streue ich noch Crunchy darüber - und hier kommt mir nur Barnhouse Klassik Crunchy ins Haus, das einfache Crunchy einfach deshalb, weil im Müsli selbst ja schon genügend Raffinesse steckt. Das Ergebnis hat bis jetzt alle meine Besucher begeistert, und auch das Urteil meines Herzallerliebsten ist eindeutig:

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Der Trick mit dem heißen Wasser und dem Joghurt bewirkt, dass a) das Müsli wie angedeutet insgesamt knapp lauwarm, mindestens nicht eiskalt ist, b) dass die für manche schwer verdaulichen Vollkornflocken etwas aufgeschlossen werden, c) dass die Trockenfrüchte etwas aufquellen können und dadurch saftiger sind und d) dass ich auf Milch verzichten kann, sie wird durch den Joghurt ersetzt. Die Flocken müssen grobe Vollkornflocken sein, irgendwelche feinen Kellogs-Varianten oder lappige kleine Flocken sind nicht geeignet, da sie der Wassermethode nicht standhalten und das Müsli in einen klebrigen Brei verwandeln. Am besten wären natürlich selbst gequetschte Flocken, aber eine Getreidemühle besitze ich leider nicht …

Beim Obst sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, was im Sommer die frischen Beeren aus dem Garten oder vom Wochenmarkt sind, wird im Herbst und Winter durch Äpfel, Bananen, Birnen usw. ersetzt.

Na, Appetit bekommen? :-)

25.
JUN

Interna: Meine Blogrolle

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Nachdem ich in den letzten Tagen hier und da an meinem Blog rumgebastelt habe, widme ich mich heute meiner Blogrolle – siehe auf der rechten Seite “Andere Blogs”. (Woher kommt eigentlich der Begriff Blogroll? Die Assoziationen sind nicht nur positiv …) Ab und zu muss ich die mal durchgehen, um zu schauen, ob ich diese Blogs überhaupt noch lese. Dabei stoße ich dann immer mal wieder auf interessante Beiträge:

  • Auf dem Netbib-Weblog, den ich eigentlich selten lese, aber trotzdem gut finde, eine Notiz darüber, was ein amerikanischer Historiker über die Wikipedia als fachwissenschaftliches Medium sagt
  • Auf Lysaas Lounge führt mich ein Link in der Schilderung einer amüsanten Rettungsschwimmeraktion auf einen anderen Blog namens Vorspeisenplatte (der mich des Namens wegen interessierte) über ein dortiges Logo zur Blogkarte, auf der ich mich auch mal eingetragen hatte. Wieder einmal musste ich feststellen, dass die Einträge (hier beispielhaft Baden-Württemberg) häufig veraltet sind oder ins Leere führen. Und dass Thomas Gigold, der dort immer noch unter meiner Postleitzahl (in Ludwigsburg) eingetragen ist, inzwischen – und wer weiß wie lange schon? – in Leipzig weilt. Hallo Thomas? ;-).
  • Die Delicious Days von Nicky und Oliver sind immer noch aktuell und setzen mal wieder so richtig den Speichelfluss in Gang mit ihrem Foto einer Granita in ihren Weekend Titbits. Jürgen und mir entfährt ein Simultanseufzer, weil wir heute kein Obst außer Äpfeln im Haus haben, die sich als Granita-Rohstoff nicht so anbieten. Außerdem macht uns Nicky auf weitere superdupertolle Küchengeräte aufmerksam, die ich (Sponsoren aufgepasst!) gerne hätte. Ein weiterer tiefer Seufzer.
  • Ich merke außerdem, dass ich oder Wordpress den Link zum Literaturcafé vermasselt hat, was ich Wolfgang Tischer nicht antun möchte (nicht dass er es vom Traffic her auch nur im Entferntesten spüren würde :(). Flugs ist der Link repariert, ihr könnt ihn jetzt wieder nutzen

Ach ja, ein Blog ist eben wie eine Zimmerpflanze – regelmäßig gießen, ab und zu die welken Blüten entfernen und von Zeit zu Zeit umtopfen.