Sie interessieren sich für Fotografie und die Kunst des Sehens? Dann sind Sie hier richtig.
Some posts and pages are available in English and German. I'll be glad if you enjoy my pages on photography.

29.
MRZ

Bin noch da! Andere nicht, und: Adobe Photoshop Express

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[german]Manchmal erlaubt das Leben einfach nicht, dass der Blog gepflegt wird. Dann gibt es eine Pause. Einen gewissen Anteil daran hatte zugegebenermaßen der “Post 404” bei fotografr.de, der letzte, den 8mt hat sein Blog geschlossen. Die Mitteilung lässt mich immer noch in einer Art Schockstarre verharren … Dem Vernehmen nach feilt er zur Zeit am Image einer nicht genannten Firma in Dubai. Klingt spannend, lässt uns Fotografie-Blogger hier aber ein wenig einsam zurück, denn wir haben 8mts Fotografie, seine wunderbare Schreibe (auch die zuletzt immer esoterischer werdende) und seine naturkundlichen Reiseberichte sehr geschätzt. Schnief!

Mehr als ein netter Zeitvertreib: Adobe Photoshop Express beta

Wer die Trauer über diesen Verlust wie ich verdrängen muss und sich zugleich die Wartezeit auf neue Posts von unsereins vertreiben will, kann sich derweil mit der beta von Adobe Photoshop Express vergnügen. Die Online-Bildbearbeitung ist etwas anders ausgefallen, als ich erwartet hatte: keine Photoshop-ähnliche Anwendung, leicht abgespeckt für die Internet-Nutzung, sondern eine schnelle, gar nicht mal so schmutzige, äußerst intuitive Bildbearbeitung. Eine Ebenenbearbeitung oder ähnliche ausgefeilte Funktionen wie im großen Bruder Photoshop darf man natürlich nicht erwarten. Mein erster kurzer Test ist trotzdem durchaus positiv ausgefallen: die Seite kommt im sich langsam durchsetzenden Lightroom-ähnlichen Dunkel-Design daher, ist schön aufgeräumt, und die Bildbearbeitungsfunktionen gefallen durch schnelle Ergebnisse. Besonders schön eine Reihe von kleinen Vorschauen über dem Foto, die in etwa den Presets in Lightroom entsprechen (Veränderungen sind per Mouseover vorab zu überprüfen).

Adobe Photoshop Express beta Screenshot
Screenshot von Adobe Photoshop Express (zum Vergrößern klicken)

Man kann sich an den Testfotos vergnügen (abspeichern natürlich nicht möglich) oder einen kostenlosen Account eröffnen und bis zu 2 GB Bilder hochladen, bearbeiten und anderen präsentieren. Photoshop Express ist also nicht nur eine Online-Bildbearbeitung für Grafik-Muffel und die schnelle Unterwegs-Bearbeitung, sondern auch noch eine Photo-Hosting-Site mit Community-Funktionen. Es hat zwar mit der Desktop-Anwendung Photoshop praktisch nichts zu tun, aber trotzdem: nicht schlecht, Adobe!

Achtung, Probleme mit den Bildrechten!

Wie man allenthalben liest, findet sich in den AGB der Seite ein Passus, nach dem man praktisch alle Rechte an den selbst hochgeladenen Bildern abgibt in einem Ausmaß, wie das z.B. in Deutschland niemals möglich wäre. Inzwischen hat Adobe jedoch reumütig bekundet, den Passus überarbeiten zu wollen. (Siehe Martins Bericht zum Thema.) Vorerst werde ich aber keine Bilder hochladen.

Schauplatz vergibt (für die Anwendung, nicht die Rechtelage):

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[/german]
[english]Sometimes, life simply doesn’t allow one to look after one’s blog. Then there’s a break. Cause for this has been, partly, “post 404” at fotografr.de, the last one, for 8mt has shut down his blog. This news still has me locked in a kind of shock … As far as one gathers, he spends his time polishing up the image of an unknown company in Dubai. Sounds exciting, but it leaves us photography bloggers somewhat lonely here, since we used to like 8mt’s photography, his wonderful writing (even if it grew more and more esoteric these last weeks) and his nature studies and travel reports very much. sniff, sniff …!

More than a fun pastime: Adobe Photoshop Express beta

If you want to pass your time whilst waiting for new Schauplatz posts, you may check out the new Adobe Photoshop Express beta. The online image-editing software has turned out a bit different than I had expected: rather than a Photoshop-like application slightly downgraded for online use, it is now a quick and not really dirty, very intuitive image processing tool. Of course one shouldn’t expect a full-scale graphics application with layers or other sophisticated processing tools. Still, a first short test left me positively impressed: the pages come in the new quasi-standard dark, Lightroom-like design, show a clean look, and it’t easy to get good results by using the intuitive image-processing tools. I particularly like the little row of previews above the photo being edited, which, similar to the Lightroom editing presets, give mouse-over previews of different settings.

Adobe Photoshop Express beta Screenshot
Screenshot of Adobe Photoshop Express (klick to enlarge)

You can try your hand at the test images (saving not possible of course) or open a free account and upload up to 2 GB worth of images, process them and share them with others. Photoshop Express is not only a web-based picture-editing tool for graphics dummies and quick, mobile photo processing but also a photo hosting site with community elements. It doesn’t have anything to to with Photoshop, the desktop application, but still: not bad, Adobe!

Beware: Adobe grabs your image copyrights!

Unfortunately, the Adobe Terms of Service contain a passage whereby you grant Adobe worldwide practically all copyright and usage rights, the right to sell and make revenue of your images, etc (see paragraph 8). This usage seems to be granted to an extent which would never be legal in Germany (maybe in other countries neither). Meanwhile, Adobe seems to have announced to review the passage in question and correct any misunderstandings.

Schauplatz thinks, this (the service, not the photo hosting rights issue) is worth

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[/english]

4.
JUN

Schauplatz ist wieder da: Gemischte Vorspeisenplatte

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0. Schön, dass ihr wieder da wart! Lange war hier nix zu lesen, aber so ist das eben, wenn man Urlaub hat, noch dazu ohne Internet, E-Mail und Co. Sehr erholsam.

I. Lange war ich nicht so immens weit weg vom Alltag. Urlaub in Nordportugal, das ist noch ein richtiges Abenteuer. Man nehme:

  • zwei Monate Portugiesisch-Anfängerkurs
  • ein Portugiesisch-Taschenwörterbuch und ein “Portugiesisch Wort für Wort” (Reise Know-How Kauderwelsch Band 11)
  • zwei wenig geübte Autofahrer nebst Mietwagen auf vielen, vielen Kurven
  • eine feuchte Mühle aus dem 19. Jahrhundert als Unterkunft (renoviert, zugegeben) neben einem reißenden Gebirgsfluss
  • eine ausschließlich Portugiesisch sprechende Nachbarin als selbst ernannte Fremdenführerin
  • eine heiße und eine verregnete Woche
  • enge Straßen, Berge, Ginsterheide und blühende Wiesen
  • Wiedehopf, Wasseramsel, Pirol und Schwarzkehlen und wie sie alle heißen
  • viel Himmel, viel Granit, Berge, Schluchten, Weinlandschaften
  • doppelte Fernfahrerportionen als Standardmahlzeit (Feijao, chouricos, Piri-Piri, Bacalhau, Couve galego, pastelarias)
  • rabenschwarzen Kaffee (eine Art Espresso-Konzentrat), Vinho Verde, Port, Douro-Wein …
  • zwei Olympus E-1 plus eine Kompaktknipse

… und schon hat man eine ungefähre Ahnung, wie es uns ergangen ist ;-). Ich würde es jederzeit wiedermachen. Beim nächsten Mal mit mehr Portugiesisch-Kenntnissen und eher spontaner Quartiersuche (im Mai im Landesinneren von Nordportugal kein Problem).

II. Da es in Portugal auch viele schöne Leitungen gab, um mein Fotothema “in progress” fortsetzen zu können, habe ich schon mal ein paar Bilder hochgeladen auf meine Zenfolio-Galerie.

III. Vielen Dank an Tim von dokufoto.de, der den Schauplatz in seiner kleinen Liste deutschsprachiger Fotografie-Blogs (nicht zu verwechseln mit Foto-Blogs, aber teilweise überschneidend) verlinkt hat.

IV. Ich fasse mich kürzer als gewollt, da mein Server heute spinnt und ich nicht sicher bin, wie lange ich noch weiterschreiben kann. Falls Ihr ein Problem mit dem Abruf dieser Seiten habt, probiert’s einfach morgen nochmal.

10.
MAI

Blogine Award – brauchen wir einen Busenvergleich?

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Der Schauplatz wurde für den Blogine Award von Bondea nominiert. Was ist das eigentlich, dieser Award, und wer um aller Welt ist Bondea?

bondea

Der Award (gibt es kein deutsches Wort? Mit dem Alter werde ich immer konservativer, was unnötige Anglizismen betrifft) wird ausgelobt von Bondea, nach eigenem Bekunden “Deutschlands erste kostenlose Freundinnen Plattform nur für Frauen”. Frau ist also pink, denkt sich die Besucherin als erstes, wenn sie die Bondea-Seite besucht. Haben uns nicht schon unsere Eltern ständig in rosa Klamotten gesteckt? Oder soll es ein feministisches, sozusagen subversives Rosa sein? Wohl kaum …

Stimmerkennung als Aufnahmekriterium

Um Bondea kennenzulernen, muss ich nicht nur Name und E-Mail angeben, sondern auch noch einen Anrufbeantworter anrufen, damit aus meiner Stimme zweifelsfrei mein Frausein herausgehört werden kann. Da kommen mir aber Zweifel. Geht das überhaupt? Da fällt mir gleich die Staatsanwältin im Münsteraner Tatort ein, die eine so wunderbar männliche Stimme hat. Würde die nicht durchfallen? Und was ist eigentlich mit Transen, Transsexuellen und anderen Grenzüberschreiterinnen? … ja, mir kommen noch mehr Fragen:

Was ist eigentlich eine Frau?

(Ich bin wohl dabei, meiner Nominierung und erst recht der Auswahl des Schauplatzes das Wasser abzugraben, aber ich kann nicht anders.) Es gab Zeiten und Orte, alles streng offline, wo es ein Leichtes war dafür zu sorgen, dass Frauen unter sich bleiben: Frauenbuchläden der strengeren Variante, Frauendiscos usw. Hat schon immer für Konflikte gesorgt, intern und extern, nur in der Frauensauna nicht ;-). Ich war auch immer der Meinung, dass Frauen “ihre Orte” brauchen ebenso wie Männer sie sich schaffen (aber nicht, weil Männer das auch tun). Aber online hat diese Exklusivität schon etwas ziemlich Farcenhaftes an sich. Außerdem habe ich nicht den Eindruck, dass die “Nur für Frauen”-Politik bei Bondea politisch, will sagen feministisch ist. Aber wie kann ich das sagen, wo ich doch wg. fehlender Sprechprobe noch keinen Einlass gefunden habe?

Brauchen wir einen Busenvergleich?

Wie dem auch sei, ich stehe der ganzen Sache skeptisch gegenüber. Es ist ja nicht so, dass ich nicht gern ein anderes Wort hätte für den blogosphärensprechmäßig so genannten “Schwanzvergleich”, mit dem die meisten das stolze Auflisten von Besucherzahlen, unique visitors, Seitenabrufen, page impressions und so weiter assoziieren. Es ist auch nicht so, dass ich es nicht notwendig fände, die Frauen unter den Bloggerinnen sichtbar zu machen. Aber was solls, wenn frau sich versteckt, ist sie selbst schuld. Ich glaube wirklich nicht, dass Frauenblogs wegen Missachtung durch die Allgemeinheit weniger sichtbar sind als die der Männer. Oft habe ich sogar den Eindruck, Frausein ist in dieser Männerdomäne von Vorteil, frei nach “Brüste sind toll“.

Allerdings finde ich etliche nominierte Blogs, vergebt mir, Schwestern, wahlweise geschwätzig oder langweilig. Ich freue mich, wenn ich beim Surfen auf eine weibliche Kraft hinterm Blog stosse, finde den Blog deshalb aber auch nicht gleich gut. Na gut: manche für die Blogine nominierte Blogs finde ich klasse, und einige Perlen sind dabei, die ich gleich in den Feedreader geschickt habe.

Gewinnt pink?

Trotzdem beschleicht mich der Verdacht, dass der quietschigste, pinkfarbigste, “süßeste” Blog den Preis gewinnen wird. Und nicht der am besten Geschriebene, der Originellste, der fachlich Überzeugendste, Widerständigste … Das Logo mit seinem angestaubten, schick sein wollenden Frauenbild gibt die Richtung vor. Und leider stimmt die Öffentlichkeit ab. Warum nicht eine Jury aus blogosphärisch verdienten Frauen? Ist es vielleicht eine Jugendlichen-Veranstaltung? Nehme ich teil, um hip zu sein? Was für Frauen treiben sich eigentlich bei Bondea herum? Was hat Bondea, was gemischtrassige Netzwerke nicht haben? Was heißt überhaupt Bondea? Kann mich eine aufklären?

Ich mag Bondea (wahrscheinlich) nicht. Einen ipod hätte ich natürlich schon gerne. Bloß nicht in pink. Ich sehe schon, es wird Zeit, dass ich mein eigenes Preisausschreiben veranstalte (so nannte man das früher). Und mir dann den Hauptpreis zuerkenne. Selbst ist die Frau!

Stimmt – für mich – AB!

9.
MRZ

Internationaler Frauentag, oder: Ist Bloggerland in Männerhand?

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Gestern war Internationaler Frauentag. Erster Schock: Die Domain www.internationaler-frauentag.de steht zum Verkauf. Steht es so schlecht, Schwestern? Es muss schlecht stehen, denn meine eine, um mit Rob zu sprechen, taucht nicht auf in der Liste der “zwölf bloggenden Frauen, und warum man(n) sie kennen sollte“, die Thomas Gigold zusammengestellt hat. Die kenn ich doch eh alle, denke ich, stimmt aber nicht: Drei der Damen waren mir glatt unbekannt.

Frauen in der Blog-Konkurrenz

Thomas wundert sich, dass man bloggende Frauen “in Charts und Rankings bei weitem seltener als Männer” findet. Na, ist ja klar: Das beliebte Spiel “Wer hat den Größten?” finden wir langweilig. Oder doch nicht? Auch ich schiele oft genug aus dem Augenwinkel auf die Statistik und freue mich, wenn sie sich nach oben bewegt. Aber auch das bekannteste Blog ist mir herzlich egal, wenn es mir keine guten Inhalte bietet.

Suchen Frauen ein anderes Publikum?

Aber dass mir “ein Publikum außerhalb [meiner] Familie und Freunde ebenso egal” wäre wie “Männern Stricken, neue Schuhe oder die Zusatzstoffe im Essen”, kann nun wirklich niemand behaupten. Mag daran liegen, dass meine Familie und FreundInnen mich, wenn sie den Schauplatz überhaupt zur Kenntnis nehmen, nur entgeistert fragen, wen das überhaupt interessiert. Sie jedenfalls nicht. Dafür kontaktieren mich wildfremde Musikjournalisten oder Fotografen, weil ihnen meine Beiträge gefallen.

Mich interessiert beim Bloggen eher das Schreiben, die unkomplizierte Publikationsform, die Möglichkeit, Texte, Bilder, Töne zu veröffentlichen und Themen zu diskutieren, die mich bewegen. Auch eine Sache des Egos, aber mit sozialem Touch …

Mein dürftiger Beitrag zum Who’s Who der Bloggerinnen

Natürlich hat Thomas noch einige (na gut, 15 Prozent der Blogosphäre) vergessen:

  • Angela Merkel (hu!): naja, die zählt eigentlich nicht, sie macht ja nur einen Video-Podcast, der gut startete, sich aber zu einer Reihe abgefilmter Reden entwickelt hat.
  • Monika Porrmann: Die FR-Journalistin bietet in ihrem privaten Weblog Interessantes aus Medien und Politik und hat ein spannendes Projekt über Annette von Droste-Hülshoff gebastelt: Nach 100 Jahren möchte ich gelesen werden. Ein datenbankgestütztes Weblog, das nur aus Originalauszügen aus Briefen der Droste und ihrer Zeitgenossen besteht.
  • Sylvia Hagenbach: Künstlerin, Autorin, Kulturwissenschaftlerin aus Hannover. Okay, sie ist eine Freundin. Aber ihre Foto-Text-Geschichten, Collagen, Prosaskizzen sind von hoher Qualität.

Was, nur drei? Von denen eine keine ist? Ich weiß noch zwei, die auf Englisch bloggen. Macht vier. Eine beschämende Ausbeute … Und wenn ich meinen Feedreader so angucke, stelle ich fest, dass ich tatsächlich fast nur Männer lese. Mann! Was für ein Man(n)gel!

Also, Kolleginnen: Zeigt euch! Kriecht aus euren Löchern! Vernetzt euch!

Die Frau = fehlende Kategorie in Suchmaschinen und Netzwerken?

Wie findet man überhaupt gezielt Bloggerinnen? In Blogsuchmaschinen à la Technorati usw. als Stichwort “Frau” einzugeben oder “weiblich” fördert sie nicht zutage, wenn sie diese Tags nicht vergeben. Und warum sollten sie, wenns nicht zu den Themen im Blog gehört? Ich such ja auch nach Themen und nicht geschlechtsspezifisch. Würde aber gern “Posts über Naturfotografie von Frauen” oder sowas suchen können. Einfach mal so. Um die weiblichen Stecknadeln im männlich geprägten Heuhaufen zu finden. Hm, tut sich hier nicht eine Marktlücke auf? Oder müssten die bekannten Vernetzungsstellen schlicht die Weiblichkeit mit auf ihren Radar setzen?

Brauchen wir ein Bloggerinnen-Netzwerk?

Nützt das was? Es gibt ja schon ein Genderblog, aber mir schwebt eher ein Netzwerk von Bloggerinnen unabhängig von der Thematik des jeweiligen Blogs vor (also nicht auf Genderthemen beschränkt).

27.
FEB

Verflixte Blogosphäre

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Ein Abend am PC, bei dem mehr herausspringen sollte als nur einige neue Links, Staunen und “Gebannt-auf-den-PC-Starren”. Kaum zu glauben, was alles findet, wer nur lange genug den Links der verlinkten Links folgt. Dabei mag ich es nicht, dies ständige Abgelenktwerden. Und doch lasse ich mich manchmal auch gerne ablenken. Zum Beispiel von …

… einem witzigen und ästethisch schönen Film über fliegende Hunde (leider weiß ich jetzt nicht mehr, wo ich es gefunden hatte, ich meine, via Paperholic).

… einem Artikel von Jason Fry im Wall Street Journal über die Frage, ob das im Augenblick offenbar schwer angesagte “Totsagen” des Blogs, der Blogosphäre und des Bloggers schlechthin berechtigt sei.

… den deutschen Blogcharts: Die 100 nach Technorati meist verlinkten deutschsprachigen Blogs. Allein hier könnte man sich schon tagelang verlieren.

… der Höhepunkt: einer “textbasierten Multimedia-Reportage” über den Münchner Hauptbahnhof in einer selbst entwickelten Form von Matthias Eberl auf Onlinejournalismus.de.

… und der Tatsache, dass ich jetzt genau das getan habe, was mir an anderen Blogs missfällt: Vom Höcksken aufs Stöcksken. Das meiste übrigens tatsächlich über Paperholic, einen Blog, den ich heute eigentlich mal gründlich lesen wollte ;-).