Sie interessieren sich für Fotografie und die Kunst des Sehens? Dann sind Sie hier richtig.
Some posts and pages are available in English and German. I'll be glad if you enjoy my pages on photography.

3.
OKT

Linktipps: deutschsprachige Anleitungen zu Lightroom

Abgelegt unter Schauen, Schlendern | Trackback

Für Fotointeressierte, die sich mit englischsprachigen Informationsquellen schwer tun, ist es relativ schwer, Tipps und Informationen zu Lightroom zu finden, wie ich schon im Juni letzten Jahres festgestellt habe. Der aus dem Rawshooter von Pixmantec hervorgegangene Rawkonverter mit Bildverwaltung und grundlegenden Bearbeitungsfunktionen wird immer beliebter. Darum habe ich mich mal auf die Suche nach deutschen Quellen zu Lightroom-Informationen gemacht.

Kaum deutsche Lightroom-Infos bei Adobe

Erste Anlaufstelle ist natürlich der Hersteller. Hier ist schon mehr zu finden als vor einem Jahr, aber immer noch nicht allzu viel. Auf der deutschen Lightroom-Informationsseite sind viele Ressourcen gelistet, doch die meisten haben ein * für “nur auf Englisch” hinter dem Link. Nützlich für einen ersten Überblick sind allenfalls die “Häufig gestellten Fragen“. Weitere - zumeist englischsprachige - Ressourcen listet diese Übersichtsseite, wo die Links zumindest auf Deutsch kommentiert sind.

Adobe TV gibt es zwar seit kurzem auch auf Deutsch, aber in Sachen Lightroom: gähnende Leere. Lediglich die Produkte aus der neuen Creative Suite 4 werden in Einführungsvideos vorgestellt. Warum lässt Adobe seine deutschen Lightroom-Nutzer links liegen?

Deutschsprachige Informationsquellen zu Lightroom

  • Lightroom-Forum:
    Das einzige mir bekannte deutsche Forum zu Lightroom - besonders gut besucht scheint es mir aber nicht zu sein.
  • Thomas Menaths Lightroom-Anleitungen
    Der Autor hat die Marktlücke entdeckt und unter lightroom-tutorial.de hilfreiche Anleitungen, Tipps und Links zu Lightroom zusammengestellt.
  • Er gibt auch gleich den entscheidenden Hinweis zur wichtigsten Informationsquelle: der deutschen Lightroom-Hilfe. Aus dem Programm heraus funktioniert der Link zur Hilfe nicht so recht, das musste ich auch schon feststellen. Dass er das Adobe-pdf gleich zum Download verlinkt hat, darf ich hier wahrscheinlich gar nicht verraten …
  • Traumflieger-Tipps zu Adobe Lightroom
    Christian Seip und Stefan Gross haben 20 wertvolle Tipps zu Lightroom zusammengestellt. Es lohnt sich, in ihrem Archiv zu stöbern
  • Traumflieger-Forum zu Photoshop und Lightroom
    Auch hier lässt sich der ein oder andere Tipp mitnehmen oder um Rat fragen
  • Folgende Ausgaben von fotoespresso enthalten Lightroom-Artikel:
  • Gratis Online Tutorials von Video2brain.com
    Der Tutorial-Anbieter stellt auf seiner Seite 9 kurze Videos von insgesamt rund 45 Minuten Länge zur Beta-Version von Lightroom (1.0) zur Verfügung. Eine angenehme Stimme mit wienerischem Einschlag (Thomas Bredenfeld) führt uns durch das Programm. Positiv: gleich zu Beginn werden die wichtigsten Tastaturkürzel erläutert. Die Videos werben (natürlich) für ein Video-Training zu Lightroom, das mittlerweile für knapp 40 Euro auch für die Version 2.0 erhältlich ist.
  • 10 Lightroom Tipps von Markus Dollinger
    Markus Dollinger gibt uns “10 Tipps, die nicht jeder kennt”, mit weiteren Informationen in den Kommentaren. In seinem Blog verbergen sich weitere wertvolle Hinweise: am besten die Kategorie “Photoshop und Lightroom” durchstöbern.
  • Lightroom-Unterforum in hilfdirselbst.ch (danke für den Tipp an Lightroom-User)
  • Maike Jarsetz’ Einführungstutorials (eineinhalb Stunden) sind nach wie vor online und immer noch das Anschauen wert, auch wenn sie sich auf LR 1.0 beziehen.

Für englischsprachige Infoquellen nach wie vor hilfreich ist Adobes del.icio.us-Seite zu Lightroom.

Gibt es weitere deutschsprachige Informationsquellen zu Lightroom? Eure Hinweise in den Kommentaren arbeite ich in den Artikel ein.

1.
AUG

Fotografische Weiterbildung mit FotoTV

Abgelegt unter Lauschen, Schauen | Trackback

Kürzlich hatte ich auf die eingeschränken Internet-Angebote zum Thema Lightroom auf Deutsch hingewiesen. Video-Tutorials zum Thema Fotografie, die man im anglo-amerikanischen Raum zuhauf findet, sind bei uns noch Mangelware. Filme von YouTube oder Sevenload flimmern auf allen Bildschirmen, aber sicher nicht mit dem Ziel, uns Interviews mit Fotografen oder spezielle Tricks in der Porträtfotografie nahezubringen.

Endlich deutschsprachige Workshops und Fotografen-Interviews

In diese Lücke stößt das Internetportal FotoTV: Es bietet eine ganze Bibliothek von Filmen, Workshops und Interviews, die man teilweise kostenlos, überwiegend aber im Abo anschauen kann. Eine gute Idee des Gründers Marc Ludwig, dem Mangel an guten deutschsprachigen Tutorials und Video-Dokumentationen im Bereich Fotografie abzuhelfen und damit auch noch Geld zu verdienen:

FotoTV Startseite

Die Videos werden entweder von den FotoTV-Machern oder von qualifizierten Einsendern in folgenden Kategorien produziert:

  • Grundlagen und Geschichte
  • Aufnahmetechnik und Präsentation
  • Digitale Bildbearbeitung
  • Dunkelkammer
  • Fotomotive
  • Fotokunst
  • Infos, Aktuelles, Events

Breites Themenspektrum auch für nicht zahlende Besucher

Fünf Videos können ohne Anmeldung angeschaut werden, wer Name und E-Mail preisgibt, kann auf eine Liste von zur Zeit 24 freien Beiträgen zugreifen. Das Spektrum der Themen reicht von Tipps zum selektiven Entfärben in Photoshop oder zum Erzielen des “Katzenaugeneffekts” in der Porträtfotografie über ein Interview mit dem kürzlich verstorbenen Naturfotografen Fritz Pölking bis hin zu einem Beitrag über die Erzielung eines hochwertigen Prints in der Dunkelkammer vom Experten Ralph Lambrecht.

Andreas Weidner über die Schulter schauen: Motivfindung in der Bretagne

Andreas Weidners Bericht über seine Motivfindung an der Côte du Granite Rose in der Bretagne ist ein gutes Beispiel dafür, welchen Gewinn FotoTV bringen kann. Neben praktischen Anleitungen zur Bildgestaltung und Belichtungsmessung plädiert er darin auch für eine ruhige, kontemplative Annäherung an eine Landschaft oder ein Sujet, das man fotografieren will:

[MEDIA=1]

(präsentiert mit freundlicher Erlaubnis von Andreas Weidner
und ebensolcher Unterstützung von FotoTV-Mitarbeiter Florian Engel)

Das Bezahlmodell von FotoTV sieht folgendermaßen aus: Abos von 3, 6 oder 12 Monaten kosten knapp 12, knapp 9 bzw. knapp 6 Euro pro Monat. Je länger also die Laufzeit, umso günstiger wird das Abo. Die Bibliothek umfasst zur Zeit über 90 Filme. Wie Tim von dokufoto.de halte ich diese Hürde für ziemlich hoch. Zu hoch? Ich zahle gern für gute Qualität, aber vielleicht sollte man bei FotoTV darüber nachdenken, auch ein kürzeres Abo für einen geringeren Betrag anzubieten. Da man die Beiträge in keinem Fall downloaden kann, möchte man etwas länger darauf zugreifen können, dafür aber nicht gleich 36 Euro bezahlen müssen. Und von den Tipps und Workshops zu profitieren, sie selbst auszuprobieren dauert schließlich einige Zeit.

Sind Fotografen gute Videofilmer?

Die Auswahl der Themen und Autoren ist schon jetzt reizvoll. Nachbessern könnte man noch an einigen Stellen: manchmal hapert es an der Klangqualität, manchmal ziehen sich die Beiträge etwas in die Länge, weil der Autor zum Schwafeln neigt. Es mag Fingerspitzengefühl erfordern, bekannte Fotografen bei der Erstellung eines Beitrags so zu beraten, dass man beim Anschauen nicht nach einer Minute einschläft. Manchem würde das aber gut tun. Schließlich ist nicht jeder gute Fotograf automatisch ein guter Sprecher oder gar Video-Produzent.

Andererseits: wann hat man sonst schon mal Gelegenheit, seinen großen Fotografen-Vorbildern beim Fokussieren über die Schulter zu schauen? Vielleicht reizt es euch auch, mal selbst eine Kamera in die Hand zu nehmen und über euer fotografisches Spezialgebiet einen Film zu drehen. FotoTV ist immer auf der Suche nach guten Autoren.

Schauplatz-Bewertung für FotoTV:

****

8.
JUN

Linktipps Fotografie: Anleitungen zu Adobe Lightroom

Abgelegt unter Schauen | Trackback

Bei Digitalfotografen hat sich längst herumgesprochen, dass das Raw-Format die beste Ausgangsbasis für eine Bildkorrektur am Rechner ist. Wer den Aufwand und die größeren Dateien nicht scheut, kann durchs Fotografieren mit den “rohen” Daten viel mehr Einfluss auf das Endprodukt (die bearbeitete tif- oder jpg-Datei) nehmen.

Meine digitale Dunkelkammer ist mit Adobe Lightroom ausgestattet. Als notorische Photoshop-Hasserin (zu umfangreich für meine Zwecke, zu umständlich, zu teuer), die lediglich ein Werkzeug zur Bildkorrektur brauchte, hatte es mir der Rawshooter von Pixmantec sehr angetan. Als Besitzerin einer Rawshooter-Premium-Lizenz habe ich den Nachfolger Lightroom 1.0 dann kostenlos bekommen.

Nun ist aber Lightroom deutlich komplexer und mit mehr Funktionen ausgestattet als der Rawshooter, sogar eine ausgewachsene Fotodatenbank ist integriert. Auch die Entwicklungsfunktionen haben sich nochmal stark gemausert und sind deutlich differenzierter als zuvor.

Auf der Suche nach einer griffigen Anleitung zum Einstieg entdeckte ich schnell (kurz nach Erscheinen von Lightroom 1.0) die Fülle von Video-Anleitungen und Workflow-Tipps, die es für Lightroom auf Englisch gibt. Stellvertretend nenne ich nur Adobes Del.icio.us-Seite zu Lightroom, die mit 42 Links reichlich bestückt ist.

Nun habe ich keine Schwierigkeiten, englischen Video-Tutorials zu folgen. Aber meiner Faulheit kommt es nicht entgegen, die englischen Menüpunkte, Knöpfe und Funktionen in der deutschen Version zu finden. Im deutschsprachigen Raum gähnende Leere. Sucht man bei Adobe, findet man lediglich ein kurzes Einführungsseminar, das langweilig daher und erstmal vor lauter Adobe-Werbung gar nicht zum Punkt kommt.

Aber zum Glück fand ich gestern die ultimative deutsche Video-Anleitung:

Vier Lektionen von Maike Jarsetz mit insgesamt 88 Minuten Umfang sind bei Galileo-Design anzuschauen oder herunterzuladen. Die Fotografien deckt die Themen “Erste Schritte”, “Bibliothek”, “Entwickeln” und “Bilder ausgeben” ab und erklärt die Dinge flott, anschaulich und kompetent. Es macht Spaß zuzuschauen und man möchte am liebsten gleich selbst Hand anlegen an die eigenen Raw-Dateien.

Schauplatz findet, diese Videos verdienen:

*****

Kennt ihr weitere deutschsprachige Informationsquellen zu Lightroom? Gibt es sogar Foren, Linklisten und Ähnliches?

4.
FEB

FAQ

Abgelegt unter Worte des Tages | Trackback

(This page is not available in English, sorry. If you’d like to learn about blogs, please try Wikipedia as a starting point.)

1. Was ist das hier? Sie haben eine Website angewählt, die in Form eines Blogs aufgebaut ist. Das Wort “Blog” setzt sich zusammen aus “Web” und “Log”. Ursprünglich waren Weblogs reine Internet-Tagebücher, mittlerweile werden sie für vielerlei Zwecke verwendet. Das Prinzip der regelmäßigen Einträge, von denen der zuletzt veröffentlichte zuerst angezeigt wird, ist bei allen gleich. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass Weblogs über das System der Kommentare besonders stark zur Einmischung und Kommunikation auffordern. Ein Weblog ist also eine Webseite, die erst richtig lebt, wenn ihre AutorIn(nen) und BesucherInnen fleißig Beiträge und Kommentare schreiben.

2. Wie geht das? Wer sich mit Blogs auskennt: Die ausführlichen Tools (Kommentarfeld, Kategorie, Feedadresse, Social-Software-Tool) findet ihr durch Klick auf den blauen “Lesen”-Button neben dem Beitragstitel. Zum Kommentieren müsst ihr euch nicht registrieren, nur wenn ihr selbst Beiträge schreiben wollt.

Wer sich mit Blogs nicht auskennt:

  • Auf der linken Seite, der Hauptseite, stehen die einzelnen Beiträge, der neueste steht immer ganz oben.
  • Über den blauen “Lesen”-Button neben dem Beitragstitel kommt ihr in die Beitrags-Einzel-Ansicht. Dort findet ihr auf der rechten Seite unter “Infos zum Beitrag” das Erstellungsdatum, vergebene Stichworte (”Tags”) und andere Informationen zu diesem Beitrag.
  • Um selbst einen Kommentar zu schreiben, klickt ihr auf der Hauptseite auf den grünen Button mit der Anzahl der Kommentare, oder auf der Einzelansicht auf die Anzahl der Kommentare im Kasten “Infos zum Beitrag”. Beides führt direkt zum Kommentar-Formular.
  • Im Archiv (im grauen Feld ganz unten auf der Seite) könnt ihr Beiträge nachlesen, die schon älter und deshalb nicht mehr auf der Hauptseite zu sehen sind. Wenn ihr mit der Maus auf das Textsymbol unter einem Datum zeigt, wird euch der Beitragstitel von diesem Tag angezeigt.
  • Wer gerne über den Schauplatz auf dem Laufenden bleiben möchte, aber mit Begriffen wie Feed, RSS usw. nichts anfangen kann, abonniert am besten meinen E-Mail-Newsletter. Wann immer ein neuer Beitrag erscheint, wird euch dieser am folgenden Morgen per E-Mail zugeschickt.
  • Ganz rechts oben schließlich kann man sich über einen Link auf meinem Blog registrieren, um auch selbst Beiträge verfassen zu können. Dort kann man sich als registrierter Nutzer auch an- oder abmelden.

3. Was passiert mit meinen persönlichen Daten, die ich im Kommentar oder beim Registrieren hinterlasse?
Deine E-Mail-Adresse wird nur zu Verwaltungszwecken benutzt und auf keinen Fall weitergegeben. Nähere Infos zum Datenschutz auf dem Schauplatz findest du im Impressum.

4. Ich habe mich verirrt, wie komme ich zurück zum Anfang?
Über einen Klick auf den Blogtitel oben Links (”Schauplatz”) oder über die Registerkarte “Home” findest du jederzeit zum Anfang zurück.

5. Mir gefällt eins Ihrer Fotos, kann ich es herunterladen?
Alle Inhalte dieser Seiten sind urheberrechtlich geschützt. Schreiben Sie mir eine E-Mail, mit mir kann man über alles reden! Wer vorher artig fragt, hat gute Karten.

6. Ich möchte mehr über Blogs wissen oder sogar selber bloggen, wo finde ich eine Anleitung?
Als allgemeiner Überblick ist vielleicht der Wikipedia-Eintrag ganz hilfreich. Einige Links zu Tipps von erfahrenen Bloggern hat die Spürnase zusammengestellt. Und die Weblogfaq von Stefan Bucher ist zwar schon älter, aber immer noch nützlich. Wer es super einfach haben will, kann sich bei Anbietern wie blogger.de, blogspot.de oder zum Beispiel Wordpress.com anmelden und sofort loslegen. Wem nach einem halben Jahr noch nicht die Puste ausgegangen ist, der möchte dann meist ein eigenes Blog auf eigenem Serverplatz haben. Dazu gilt es, sich für ein Blogsystem (die benutzte Software) zu entscheiden. Links zum Testen verschiedener Systeme gibt es bei Pixelgraphix. Ich selbst benutze Wordpress und kann es wärmstens empfehlen. Wichtiger als die Technik sind aber Inhalte und Kommunikation, also: Blogs lesen, kommentieren, nachdenken und dann selber schreiben – viel Spaß!