Sie interessieren sich für Fotografie und die Kunst des Sehens? Dann sind Sie hier richtig.
Some posts and pages are available in English and German. I'll be glad if you enjoy my pages on photography.
31.
JAN
Geheimnisvolle Vorbereitungen
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Pssst, heute erscheint nichts … alles ist ruhig, all is quiet around, der Frühling regt sich schon, traut sich aber noch nicht, und auch das große bevorstehende Ereignis wagt noch nicht, seine Finger nach euch auszustrecken.
Aber nach mir! Darum schweige ich heute, hier, an dieser Stelle. Schweige so wortreich wie nie zuvor. Verschweige die Bel-étage, den Medien-Podcast vom Handelsblatt, verschweige auch den Schneematsch und die 23 Ideen, neue Leser für seinen Blog zu finden. Auch die vier Toten in Virginia, die beim Brand einer Tankstelle ums Leben gekommen sind, müssen leider unerwähnt bleiben.
Und bevor das hier ausartet, lasse ich die Tasten jetzt mal in Ruhe. Bis morgen!
29.
JAN
Found my local at last!
Abgelegt unter Schlendern, Worte des Tages | Trackback
(Verzeihung Ihr lieben Schwaben und anderen Besucher, heute muss es auf Englisch sein!)
God I can’t tell you how happy I am that I found my home in Ludwigsburg. How come, all of a sudden? Well, just before Christmas, the Towers Irish Pub opened its doors in a corner of the market square. J. and I discovered it about a fortnight ago.
We spent our first visit in the pews, feeling like ancient landlords enjoying to be feared and admired in their rightful seats that had been theirs for centuries. The pews? Yes, Chris actually went and bought the historical wooden interior of a whole church in Folkestone, and brought it to Germany. So you find oak woodwork dating from around 1878 and stained-glass windows. All this helps to make his pub a special place to have one’s after-work drink.
The best thing, however, is what is perfectly expressed in the Towers’ motto: “… where you will be a stranger only once.” This is actually true. There is an opportunity on Mondays, for instance, to improve your English and meet new people between 7 and 8 p.m. This works on most other nights, too, since the pub draws very interesting guests (the nicest people from Ludwigsburg, it seems to me!) whom you actually do get to meet. Even if it’s very quiet, you can have a chat with Chris and his crew, nibble salt and vinegar crisps and feel … completely at home.
From now on, you will probably meet me there every Monday, and on some of the other nights as well. Slàinte!
27.
JAN
Interna: Hilfe, ich ersticke!
Abgelegt unter Worte des Tages | Trackback
Wer nicht glaubt, dass ich an einem Schreibtisch in diesem Zustand arbeiten kann, liegt gar nicht so falsch … Links türmen sich die zu rezensierenden Bücher, daneben der Stapel “ganz wichtig, unbedingt erledigen!” (Rechnungen vor allem), zur Zeit überlagert von Zeitungsausschnitten zu Themen, die ich demnächst schreiberisch verarbeiten will … und eins führt zum anderen. Meine Tastatur versteckt sich fast erfolgreich vor meinen Fingern, die allerdings erstmal dazu verdammt wurden aufzuräumen. Abgelenkt werden sie von dieser genussvollen Aufgabe allerdings von dem leckeren Mohnkuchen, den mir J. aus der realen Welt (was war das nochmal? liegt die auch irgendwo in dem Stapel?) mitgebracht hat.
Was mache ich falsch? Hilft lautes Schreien? Rausgehen und einen anderen Raum in Unordnung bringen? Der Point of no hardly any return ist erreicht: Der Punkt, wo ich mich in meinem Zimmer so unwohl fühle, dass ich nicht umhin komme aufzuräumen.
Als Belohnung winkt immerhin, dass die Seele bei der Gelegenheit meist auch ein klein wenig aufgeräumt wird. Bloß: dabei kommen manchmal auch neue Ideen für neue Projekte heraus. Und dann geht das ganze Spiel von vorne los …
Und damit der Beitrag für euch auch einen kleinen Mehrwert hat, verlinke ich hier noch einige nützliche Adressen:
- “Die Ordnung der Bücher” (Riesenmaschine)
- “Die Ordnung ist das halbe Leben?” (DonsTag)
- “Das Chaos wertschätzen” (Geistesblitz.de, sehr ermutigend)
25.
JAN
Winterliche Mini-Wonnen
Abgelegt unter Schauen | Trackback
Winterlich ist die Welt, und da wir nicht daran gewöhnt sind, feiern wir die kleinen Wunder in Weiß:
Morgens erblickte ich rätselhafte Busen auf dem Balkon, am Bahnhof kuschelten sich eingeschneite Fahrräder aneinander. Im Innenhof meiner Arbeitsstätte wissen die Bäume nicht, ob ihnen die rechte oder die linke Seite schwerer wird vom Schnee. Und auf dem Weg zur Kantine erfuhren wir, warum der Winterjasmin so heißt, wie er heißt.
Und die Bahnhofslampen erwiesen sich als fotogen, ob bei Nacht am Ludwigsburger oder bei Tag am Vaihinger Bahnhof.
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Lustig: Henning sind die Lampen auch aufgefallen :-).
Wenn jetzt noch die Busse immer pünktlich und die S-Bahnen immer geheizt wären, könnte richtig fröhliche Winterstimmung aufkommen …
21.
DEZ
LETZTER ARBEITSTAG
Abgelegt unter Schlendern, Worte des Tages | Trackback
Juhuuu! Heute ist mein letzter Arbeitstag vor dem großen tollen superwahnsinnigen Jahr 2007. Vor dem 9. Januar, um genau zu sein. Nach dem Stress in den letzten Wochen bin ich so urlaubsreif wie eine überlagerte Avocado … und so überkommt mich das Bedürfnis, es gebührend zu feiern. Nur wie?
Wahrscheinlich werde ich mich heute abend ins Stuttgarter Getümmel stürzen, mit Stadtplan, Plastikgeld und “Stuttgart kauft ein” bewaffnet. Den einen oder anderen neuen (genauer: mir noch unbekannten) Espressoladen will ich dabei natürlich auch aufsuchen, um mich zwischendurch zu stärken. (Zum Glück muss ich keine E-Seite für meine Gitarre kaufen, sonst hätte ich vielleicht Schwierigkeiten …).
Dann hoffe ich noch, dass Schwesterchen nebst Neffchen (was für ein Wort) ihre geplante Reise zu mir nicht wie schon so oft in letzter Minute absagen, oder ich überlege mir schon mal ein Alternativprogramm.
Und bloggen will ich natürlich auch wieder verstärkt, aber man weiß ja, wie das mit den guten Vorsätzen so ist. Und liest es jemand über den Jahreswechsel? Bekanntlich bloggen/lesen die meisten ja eher am Arbeitsplatz. Hat schon mal jemand den resultierenden volkswirtschaftlichen Schaden ausgerechnet? Wer mich am Heiligen Abend und an anderen unheiligen Tagen virtuell besuchen will, ist jedenfalls willkommen!
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- Claudia: Danke allerseits - bin natürlich schon lange wieder da :-(. Der Herbsteinbruch hat bei mir aber gradewegs...
- sylvia: och - nu komm dochma wieder……;-))))
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