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29.
JUL

Lightroom 2.0 ist da

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Ich hatte es schon geahnt, da ich in den letzten Tagen öfters Lightroom 2.0 in Online-Shops gesehen habe - sogar mit dem Vermerk “lieferbar”. Jetzt ist es draußen.

Ich habe die Beta-Version nicht getestet, da nicht klar war, ob man die Anpassungen der Fotos in die endgültige Version übernehmen können würde.

Die Highlights der neuen Version sind für mich:

  • Unterstützung von 2 Monitoren
  • Gezieltes Optimieren einzelner Bildbereiche mittels Pinseln (Abwedeln, Nachbelichten usw.)
  • Selektives Scharfzeichnen
  • Scharfzeichnung vor dem Druck

Damit tritt für mich (als Amateurin) Photoshop immer weiter in den Hintergrund. Das ist durchaus in meinem Sinne: eine Software reicht mir. Bei Bedarf benutze ich bislang entweder Photoshop 6 oder Photoshop Elements; letztere kenne ich aber noch nicht besonders gut.

Ich hoffe, dass man in Lightroom die Verschlagwortung vereinfacht hat. Das Konzept schien mir nämlich bislang ziemlich unausgegoren.

Einziger Nachteil der neuen Version: Man muss wieder Geld ausgeben. Mit rund 118 Euro für das Update ist es aber nicht so gravierend.

Weitere Informationen:

Viel Spaß beim Testen!

15.
DEZ

Endlich: Zenfolio-Export-Plugin für Lightroom

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Für die Online-Präsentation meiner Fotos benutze ich Zenfolio, einen Service, der durch Eleganz der Darstellung besticht. Gegenüber dem allgegenwärtigen Flickr war Zenfolio bislang recht spartanisch ausgestattet, was Plugins zur Interaktion mit Blogs und anderen Webseiten angeht. Nachdem vor einigen Wochen das Wordpress-Plugin geschrieben wurde, das ich auf dem Schauplatz schon benutze (siehe Sidebar rechts unter “Foto-Auswahl”), gibt es nun auch ein Export-Plugin für Lightroom. Habe es soeben erfolgreich getestet (allerdings nur mit einem einzelnen Foto).

Vorteil: Direkt aus Lightroom kann man nun seine Bilder an den eigenen Zenfolio-Account schicken. Das Plugin erreicht man über den Exportieren-Dialog und kann dort noch Benennung, Format, Qualität und Auflösung der zu exportierenden Dateien einstellen, die Metadaten bestimmen und angeben, in welche Galerie es hochgeladen werden soll (auch eine neue Galerie oder Gruppe kann automatisch angelegt werden).

So in etwa sieht der Export-Dialog dann aus (Quelle: Jeffrey Friedls Plugin-Seite, die aktuelle Version wurde dem Bild gegenüber etwas überarbeitet):

Zenfolio-Plugin für Lightroom

Zum Schluss kann man noch angeben, ob die Exporte zugleich auf die Festplatte geschrieben werden sollen. Titel und Beschreibung werden nach einer detailliert festlegbaren Matrix aus den Metadaten übernommen. Es ist sogar möglich, z.B. alle Fotos aus einem Ordner auszuwählen und dann in den Exportvorgaben einzustellen, dass nur diejenigen an Zenfolio gesendet werden, die noch nicht vorher exportiert wurden. Und so weiter …

Fazit: eine klare, durchdachte Sache und eine große Arbeitserleichterung.

Schauplatz-Wertung:

*****

8.
JUN

Linktipps Fotografie: Anleitungen zu Adobe Lightroom

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Bei Digitalfotografen hat sich längst herumgesprochen, dass das Raw-Format die beste Ausgangsbasis für eine Bildkorrektur am Rechner ist. Wer den Aufwand und die größeren Dateien nicht scheut, kann durchs Fotografieren mit den “rohen” Daten viel mehr Einfluss auf das Endprodukt (die bearbeitete tif- oder jpg-Datei) nehmen.

Meine digitale Dunkelkammer ist mit Adobe Lightroom ausgestattet. Als notorische Photoshop-Hasserin (zu umfangreich für meine Zwecke, zu umständlich, zu teuer), die lediglich ein Werkzeug zur Bildkorrektur brauchte, hatte es mir der Rawshooter von Pixmantec sehr angetan. Als Besitzerin einer Rawshooter-Premium-Lizenz habe ich den Nachfolger Lightroom 1.0 dann kostenlos bekommen.

Nun ist aber Lightroom deutlich komplexer und mit mehr Funktionen ausgestattet als der Rawshooter, sogar eine ausgewachsene Fotodatenbank ist integriert. Auch die Entwicklungsfunktionen haben sich nochmal stark gemausert und sind deutlich differenzierter als zuvor.

Auf der Suche nach einer griffigen Anleitung zum Einstieg entdeckte ich schnell (kurz nach Erscheinen von Lightroom 1.0) die Fülle von Video-Anleitungen und Workflow-Tipps, die es für Lightroom auf Englisch gibt. Stellvertretend nenne ich nur Adobes Del.icio.us-Seite zu Lightroom, die mit 42 Links reichlich bestückt ist.

Nun habe ich keine Schwierigkeiten, englischen Video-Tutorials zu folgen. Aber meiner Faulheit kommt es nicht entgegen, die englischen Menüpunkte, Knöpfe und Funktionen in der deutschen Version zu finden. Im deutschsprachigen Raum gähnende Leere. Sucht man bei Adobe, findet man lediglich ein kurzes Einführungsseminar, das langweilig daher und erstmal vor lauter Adobe-Werbung gar nicht zum Punkt kommt.

Aber zum Glück fand ich gestern die ultimative deutsche Video-Anleitung:

Vier Lektionen von Maike Jarsetz mit insgesamt 88 Minuten Umfang sind bei Galileo-Design anzuschauen oder herunterzuladen. Die Fotografien deckt die Themen “Erste Schritte”, “Bibliothek”, “Entwickeln” und “Bilder ausgeben” ab und erklärt die Dinge flott, anschaulich und kompetent. Es macht Spaß zuzuschauen und man möchte am liebsten gleich selbst Hand anlegen an die eigenen Raw-Dateien.

Schauplatz findet, diese Videos verdienen:

*****

Kennt ihr weitere deutschsprachige Informationsquellen zu Lightroom? Gibt es sogar Foren, Linklisten und Ähnliches?