Fotografen vorgestellt: Anne-Kristin Vahle

Jul 29

Foto: Claudia BrusdeylinsAnne-Kristin Vahle war eine Teilnehmerin der Sommerakademie „Gestalterische Fotografie“ in Paderborn 2008 . Sie ist mir aufgefallen als eine Fotografin mit ganz eigener Kreativität und einem unvoreingenommenen Zugang zur Fotografie.

Anne-Kristin ist 25 Jahre alt, in Paderborn aufgewachsen, hat bis 2009 in Münster Medizin studiert und arbeitet seit Januar 2010 in Essen an der HNO KLinik der Uni Essen als Assistenzärztin.

In Paderborn produzierte sie gleich zwei Fotoserien, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mein Favorit war die Serie „Der Schneider“, die ihr hier heute seht.

Zunächst aber meine Fragen an Anne-Kristin:

1. Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Ich habe Spaß am Ausprobieren; ungewöhnliche Bildausschnitte, schräge Perspektiven, spannende Strukturen. Seit es digitale Fotographie gibt kann ich Stunden damit verbringen rum zu knipsen. Vor einem halben Jahr habe ich eine Spiegelreflexkamera bekommen – das eröffnet neue Möglichkeiten.

2. Welchen Stellenwert hat die Fotografie in deinem Leben – was bedeutet sie dir?

Im Moment hab ich leider viel anderes zu tun. Es ist Hobby. Manchmal sehe ich ein Motiv und es juckt in den Fingern. Im Urlaub fotographiere ich sehr viel.

3. Wie gehst du beim Fotografieren vor? Gehst du von einem Konzept aus oder passiert es eher spontan?

Manchmal entsteht aus spontanem Knipsen ein Konzept, welches ich dann weiter ausarbeite. Diese Werke gefallen mir meist am besten.

4. Nach welchen Kriterien würdest du ein Foto als gelungen bezeichnen?

Wenn es anspricht und man „AHA“, „OH“ oder „HÄ?“ denkt.

6. Wie bildest du dich fotografisch weiter?

Ich habe 2008 in der Sommerakademie Paderborn einen zweiwöchigen Fotokurs bei Valerie Wagner belegt. Ein wenig lesen, viel ausprobieren.

7. Welche Themen beschäftigen dich zur Zeit?

Kontraste, Strukturen, (Bewegungs)Unschärfe.

8. Welche Fotos präsentierst du mir und den Schauplatz-Besuchern heute, und welche Bedeutung haben sie für dich?
Die Serie heißt „der Schneider“. Sie ist schlicht und bedeutet nicht mehr als zu sehen ist. Es ist ein Spiel mit dem Bild und dem Wort sowie mit deiner Assoziation. Eine weitere Erklärung entfällt. Schau selbst.

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Anne-Kristin Vahle: Der Schneider